40 Kapitel 4—Analog-Ein-/Ausgänge & AD Input-Sektion

4 Analog-Ein-/Ausgänge & AD Input-Sektion

AD Input-Sektion

Das 02R96 bietet 24 Analog-Eingänge, an die man Mikrofone und Line-Signalquellen anschließen kann.

Diese „AD Inputs” können auf die Eingangskanäle und Insert In-Punkte der Eingangska- näle geroutet werden (siehe S. 53). Außerdem lassen sie sich auf die Insert In-Punkte der Ausgangskanäle routen (siehe S. 56).

AD Input-Anschlüsse (AD 1–16)

Die AD Input-Buchsen 1–16 sind als symmetrische XLR-3-31- und symmetri- sche 1/4”-TRS-Klinkenbuchsen ausgeführt. Der Nenneingangspegel beträgt –60 dB bis +10 dB. An die Klinkenbuchsen kann man bei Bedarf auch unsym- metrische Signalquellen anlegen. Diese haben übrigens Vorrang, wenn man sowohl an eine XLR- als auch an die dazugehörige Klinkenbuchse ein Signal anschließt (in dem Fall wird die XLR-Buchse deaktiviert).

AD Input-Anschlüsse (AD 17–24)

AD INPUT 17–24 sind als symmetrische 1/4”-Klinkenbuchsen ausgeführt, an die man Eingangspegel zwischen –34dB und +10dB anlegen kann. Allerdings lassen sich hier auch unsymmetrische Klinken anschließen.

Phantomspeisung (AD 1–16)

+48V

ON OFF

Die AD Input-Buchsen 1–16 sind mit einer +48 V-Phantomspeisung ausgestat- tet, die man z.B. für Kondensatormikrofone und bestimmte DI-Boxen braucht. Diese Phantomspeisung muss mit dem Schalter des betreffenden Kanalzuges aktiviert werden und wird nur an die symmetrischen XLR-3-31-Buchsen ange- legt.

Pad (AD 1–16)

Außerdem steht für die AD Input-Buchsen ein PAD-Taster zur Verfügung, mit

26dBdem der Eingangspegel um 26 dB abgeschwächt werden kann. Das ist aber nur notwendig, wenn Signalquellen mit relativ hohem Pegel an diese Buchsen ange- legt werden. Beispiele hierfür sind besonders „heiße” Signale von Bassdrum- oder Snare-Mikrofonen bzw. Signale mit Line-Pegel.

Gain

-16 -60

GAIN

AD Inputs 1–16

+10 GAIN 34

AD Inputs 17–24

Ferner steht für die AD Input-Buchsen ein Drehregler zur Verfügung, mit dem man den Eingangspegel im Bereich –16 dB bis –60 dB (+10 dB bis –34 dB bei gedrücktem [PAD]-Taster sowie für die AD-Eingänge 17–24) einstellen kann. Die Einstellung des GAIN-Reglers bezieht sich auf die Pegelanhebung des Vorverstärkers und erlaubt somit das Einpegeln der Signale im Sinne eines optimalen Fremdspannungsabstands. In der Regel muss der GAIN-Regler so eingestellt werden, dass der Signalpegel relativ hoch ist. Die PEAK-Diode darf bei Pegelspitzen kurz aufblinken. Wenn die PEAK- Diode jedoch oft leuchtet, müssen Sie den Pegel etwas zurückfahren. Ande- rerseits darf der Pegel auch nicht zu niedrig sein, weil die Signale sonst einen übertriebenen Rauschanteil enthalten.

02R96—Bedienungsanleitung